Sonderfällungen: wenn Standardlösungen nicht ausreichen

Nicht jeder Baum lässt sich einfach fällen. Steht er frei auf einer Wiese, ist die Arbeit meist überschaubar. Befindet sich der Baum jedoch zwischen Gebäuden, an einer Straße oder in einer Hanglage, sind Planung und Erfahrung gefragt.

Genau hier spricht man von einer Sonderfällung.

Was ist eine Sonderfällung?
Als Sonderfällung bezeichnet man Baumfällungen unter erschwerten Bedingungen. Der Baum kann dabei nicht einfach in einem Stück umgelegt werden, weil Gebäude, Straßen, Stromleitungen oder andere Hindernisse im Weg stehen.

In vielen Fällen wird der Baum deshalb Stück für Stück abgetragen.

Sicherheit hat oberste Priorität
Bevor die eigentliche Arbeit beginnt, wird die Situation genau beurteilt. Größe des Baumes, Umgebung, Zugänglichkeit und mögliche Gefahren spielen dabei eine wichtige Rolle.

Je nach Standort kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Manchmal genügt eine Seilklettertechnik, in anderen Fällen wird mit einem Kran gearbeitet, um einzelne Stammstücke kontrolliert abzutragen.

Was passiert nach der Fällung?
Nach dem Fällen bleiben häufig Äste, Stammholz und der Wurzelstock zurück. Je nach Wunsch können diese weiterverarbeitet, entsorgt oder der Wurzelstock ausgefräst werden. Dadurch kann die Fläche anschließend wieder genutzt oder neu gestaltet werden.

Fazit
Sonderfällungen erfordern Erfahrung, die passende Ausrüstung und eine sorgfältige Planung. Ziel ist es immer, den Baum sicher zu entfernen und gleichzeitig Gebäude, Wege und die Umgebung bestmöglich zu schützen.

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